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Ziele

Wir betrachten jede(n) BewohnerIn als Ganzheit von Körper, Seele und Geist. Jede(r) uns anvertraute Pflegebedürftige ist eine eigenständige Persönlichkeit, deren Würde wir achten. Wir bedenken, dass jeder Mensch ein individuelles, geliebtes Geschöpf Gottes ist und Anspruch darauf hat, auch so von uns behandelt zu werden. Dabei orientieren wir uns bei unserem Handeln an den christlichen Grundwerten.

Es ist für uns dabei sehr wichtig, die Beziehungen der Bewohner zur Umwelt aufrecht zu erhalten und zu fördern.
Ein glücklicher Bewohner erfüllt auch uns mit Freude und Glücklichsein! Das gibt dann auch wieder Kraft für die schweren Stunden.
 

Beschreibung

Jede(r) Bewohner(in) wird von uns als Persönlichkeit mit individuellem Lebensweg, mit eigenem sozialen, kulturellen und religiösen Hintergrund und persönlichen Erfahrungen verstanden und respektiert. Entsprechend unseres Leitbildes orientieren wir uns in unserer Arbeit an einem ganzheitlichen Pflegemodell (Aktivitäten und Existentielle Erfahrungen des Lebens = AEDLs nach Krohwinkel).

Auf der Grundlage dieser AEDLs erstellen wir unter Einbeziehung der Bewohnerlnnen und gegebenenfalls deren Angehörigen individuelle Pflegepläne.

Unsere pflegerischen Zielsetzungen lauten:

  • erhalten
  • fördern und befähigen
  • stabilisieren und wiedererlangen
  • von Wohlbefinden und Selbstbestimmung
  • Hierzu gelten als pflegerische Leistungen:
  • im Interesse der BewohnerInnen handeln
  • für eine fördernde und beschützende Umgebung zu sorgen
  • die anvertraute Person zu begleiten und zu unterstützen
  • sie individuell zu beraten und anzuleiten

Im Interesse einer gemeinschaftlichen Basis gilt es, die unterschiedlichsten Wünsche und Anregungen zu prüfen und möglichst umzusetzen.
 

Pflegequalität

Die fachlich korrekte, bedarfsgerechte und individuell gestaltete Pflege ist der Kernbereich unserer Dienstleistung. Ziel unseres integrierten Versorgungskonzeptes ist es, auch erkrankten, behinderten und alten Menschen ein größtmögliches Maß an selbständiger Lebensführung zu ermöglichen.

Wir verstehen den Menschen als Persönlichkeit mit eigenen Erfahrungen, mit einem individuellem Lebensweg und einem eigenen sozialen, kulturellen und religiösen Hintergrund. Dementsprechend orientieren wir uns an dem weiter unten beschriebenen ganzheitlichen Pflegemodell nach Monika Krohwinkel.

Auf der Grundlage dieser AEDLs erstellen wir jeweils individuelle Pflegepläne in Absprache mit den Bewohnern / Bewohnerinnen und gegebenenfalls deren Angehörigen.

Die Umsetzung der Pläne unterliegt einer ständigen internen und externen Überwachung.

Wir beachten bei unseren Pflegeleistungen, dass im Sinne einer "aktivierenden Pflege" die Eigenaktivität der BewohnerInnen gefördert bzw. erhalten wird.

So gehört z. B. auch die Begleitung und Förderung, Beratung und Anleitung zu unseren Pflegezielen. Das schließt aber nicht aus, dass wir die uns anvertrauten Seniorinnen und Senioren aber auch gern verwöhnen.

Es versteht sich dabei von selbst, dass Pflege nicht nur individuell geplant und durchgeführt werden muss, sondern auch fachlich korrekt zu sein hat. Grundlage aller pflegerischen Leistungen sind deshalb die Pflege- und Expertenstandards, die auf dem aktuellen Stand der Pflegewissenschaft gehalten werden und für alle Mitarbeiter verbindlich sind.


Aus diesem Grunde sind unsere Mitarbeiter dazu verpflichtet, regelmäßig an entsprechend angebotenen Fortbildungsmaßnahmen teilzunehmen ( siehe Foto).

Schließlich legen wir besonderen Wert auf die Art und Weise der „Dienstleistung Pflege“. 

Die Atmosphäre soll bei der Durchführung der Pflege so gehalten sein, dass sich jeder Pflegebedürftige trotz der Notwendigkeit der Hilfe bei alltäglichen Verrichtungen als vollwertiger, geliebter Mensch erleben und erfahren kann. 

Krankheit, Behinderung und Pflegebedürftigkeit verstehen wir nicht als Defizit oder Schicksal, sondern als integralen Bestandteil des "Menschseins". 

Eine freundliche, höfliche, taktvolle und zugewandte Pflege verhilft jedem Pflegebedürftigen dazu, seine veränderte Situation akzeptieren zu können und dabei nicht die Selbstachtung zu verlieren. Das heißt konkret, dass ihm nach Möglichkeit eine ganz bestimmte Pflegekraft zugeordnet wird, die sich umfassend um seine individuellen Belange kümmert.

So fördert persönliches Interesse, Verständnis, Fachwissen und Einfühlungsvermögen der Mitarbeiter bei den uns anvertrauten Bewohnern / Bewohnerinnen Vertrauen, Zuversicht und Geborgenheit.

Bei Pflegebedürftigen, die aufgrund ihrer Krankheit Veränderungen im psychischen Bereich erlitten haben, ist es schon mal unumgänglich, für dringend notwendige Pflegeleistungen auf einfühlsame und taktvolle Art ein Verständnis dafür zu wecken und eventuell auch gegen den geäußerten Willen des Bewohners ihm dennoch die lebenserhaltende und -stabilisierende Pflege zukommen zu lassen. Natürlich erfolgt dieses dann in Absprache mit dem jeweils behandelnden Arzt und den Angehörigen des betroffenen Bewohners.
 

Das Pflegemodell nach Monika Krohwinkel

Wie bereits dargestellt, wird in unserem Hause das Modell „Fördernde Prozesspflege“ von Monika Krohwinkel angewandt. Ein Modell ist eine Darstellung komplexer Sachverhalte.

Monika Krohwinkel ist tätig als Professorin für Pflege. Sie veröffentlichte erstmals 1984 ihr konzeptionelles Modell der „Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens“ (AEDL). Das Modell wurde in einer 1991 abgeschlossenen Studie erprobt und weiterentwickelt.

Eine exakt ausgeführte Pflege muss ihrer Meinung nach auf beobachtbaren und messbaren Phänomenen beruhen und nicht auf Intuition oder glücklichen Umständen.

Dieses Pflegemodell hat als Grundlage eine ganzheitliche Sicht des Menschen und seiner Umgebung. Mensch und Umgebung gehören zusammen, beeinflussen und verstärken sich gegenseitig.

Das Strukturmodell der 13 AEDL ist ein Teilbereich des kompletten Modells der „Fördernden Prozesspflege“. So werden die Pflegeanamnese, die Fähigkeiten, Probleme, Hilfsmittel, die Ziele sowie der Pflegeplan und die abschließende Auswertung der Pflege entsprechend gegliedert und bearbeitet. Die AEDL-Bereiche sind nie getrennt voneinander zu begreifen. Sie stehen immer miteinander in einer gegenseitigen Wechselbeziehung und bedingen sich gegeneinander.

Entscheidend ist bei diesen Überlegungen, dass der alte Mensch als ganzheitlich zu begreifende Person mehr ist als die 13 AEDL. Er ist immer mehr als die Summe dieser Teile. Die AEDL sind niemals komplett und dienen nur als Beispiel. Stets sind sie in Abhängigkeit von der aktuellen Pflegesituation des Bewohners im Bedarfsfall zu ergänzen bzw. zu erweitern.

Kontakt


Martin und Elly Reininghaus

Seniorenzentrum Haus Gadum

Inhaber Martin Reininghaus
Gadumer Straße 9 - 11
59425 Unna

Wegbeschreibung

Tel.: 02303 777 0
Fax: 02303 777 555

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